Die Rauminstallation „Schwebepunkte“ besteht aus sieben interaktiven Schaukeln, die in einem seit Jahren leerstehenden, 170m² großem Lagerraum aufgehängt wurden. Die Schaukeln laden zum Sitzen, Schwingen und Spielen ein, werfen bunte Lichtkreise an die Wand. Bei jedem Schaukelschlag ertönt im Moment der Schwerelosigkeit ein Laut aus dem hölzernen Schaukelkörper. Je mehr BesucherInnen schaukeln, desto mehr fügen sich die Töne zu Musik zusammen.
Der kahle und dunkle Raum wird zum Klangkörper und scheinbar durch die schwingenden Lichtpunkte in Bewegung gesetzt. Lange Seile erscheinen als Saiten eines Instruments, das von innen bespielt wird, worin die Spieler die Atmosphäre prägen und von ihr getragen werden.
Interaktionsdesign | Konzept | Umsetzung | Konstruktion | 3D Visualisierung